Auszeichnungen & Presse

2017

Deutschlands Weine 2017 – Gerhard Eichelmann

Weißweine:
Der weiße Teil der Kollektion ist stimmig und stark, steht aber wie schon in den vergangenen Jahren ein wenig im Schatten der erneut bärenstarken Rotweine von Konrad Schlör. Wunderbar leicht und duftig ist wieder der Müller-Thurgau mit heller, feiner Frucht, Aprikose und Mandeln. Eindringlich, klar und gradlinig ist der Reicholzheimer Riesling.
Weißburgunder entwickelt sich immer mehr zur weißen Spezialität von Konrad Schlör, gleich drei Weine hat er dieses Jahr präsentiert. Der Weißburgunder Ortswein ist frisch und klar, kräftig, straff und gradlinig, der Weißburgunder aus erster Lage ist etwas konzentrierter. Das Große Gewächs vom Weißburgunder hat klare reife Frucht, Steinobst, zeigt spielerisch Schmelz, ist fokussiert.

Rotweine:
Mit den Rotweinen von 2014 zeigt Konrad Schlör eindrücklich, warum er zur deutschen Rotwein-Elite zählt – und im vergangenen Jahr für die beste Rotweinkollektion ausgezeichnet wurde. Da ist die saftig-fleischige, mit gutem Tanningerüst ausgestattete Cuvée als Einstieg in die Rotwein-Welt des badischen Nordlichts.
Schon der Spätburgunder Ortswein ist sehr elegant, was ein Ortswein nicht unbedingt sein müsste. Aber Konrad Schlör versucht nicht nur, das Beste aus seinen Rebstöcken zu holen, er schafft es auch. Der Wein zeigt sehr feine Frucht, ist saftig und süffig, besitzt ein gut gebautes Tanningerüst. Der Spätburgunder „R“ aus der Ersten Lage im Reicholzheimer First zeigt feine Würze im Bouquet und dunkle, kühle Frucht, zeigt auch im Mund viel Würze, einnehmende Tannine, eine gute Säurestruktur, ist noch ganz am Anfang seiner Karriere. Das Große Gewächs vom Spätburgunder aus dem Oberen First ist einer der deutschen Top-Weine des Jahrgangs. Ein Wein von großer Eleganz und vielschichtiger Saftigkeit. Nicht schwer, nicht breit, schwebend, transparent.
Schwarzriesling Ortswein hat frische dunkle Frucht, feinen Saft und ein elegantes Tanninkleid. Schwarzriesling „R“ aus der Ersten Lage im Reicholzheimer First hat dunkle, kühle Frucht, viel Saft, die Tannine sind noch jung und etwas trocken, aber sie zeigen im Ansatz schon ihre künftige Eleganz. Es ist nicht neu, dass Konrad Schlör regelmäßig die besten Schwarzrieslinge in Deutschland produziert. An einen Wein, der so gut gelang wie der 2013er namens „Fyerst 1476“, können wir uns aber nicht erinnern. In der Nase sehr viel dunkle Frucht, große Spannung, es sind noch feine Röstaromen, etwas Kakao und Kaffee, wahrnehmbar, aber der Wein wird jetzt schon dominiert von einem saftigen Kern, der es in sich hat. Sehr elegante, feinporige Tannine geben Struktur, zusammen mit der vielschichtigen Frucht verspricht dieser Wein großes Potenzial. Ein herausragender Pinot Meunier.

WeinGuide Deutschland 2017 – Gault Millau

Konrad und Monika Schlör führen dieses unweit des sorgsam renovierten und überraschend imposanten Klosters Bronnbach gelegene VDP-Weingut mit allergrößter Passion. Mit viel Umsicht entstehen hier ganz eigenständige, in der Tradition der Zisterziensermönche burgundisch anmutende Weine mit großer Ausdruckskraft und feiner Würze. Der für diese Rotweinkreationen verwendete Schwarzriesling sowie der verwandte Spätburgunder gehören zu den herausragenden Erzeugnissen dieser sympathischen Familie. In der bis auf 300 Höhenmeter hoch über dem Taubertal gelegenen Spitzenlage First, bereits 1476 urkundlich als „Fyerst“ erwähnt, gedeihen diese hocharomatischen, fein gewobenen Weine. Der denkbar beste Botschafterdieser historischen Lage ist der alles überragende, konzentrierte und dennoch seidige feingewobene 2013er Schwarzriesling Fyerst, der ganz aktuell seine Premiere feiert. „Ökologisch arbeiten, ohne ein Ökobetrieb zu sein zu wollen“, heißt für Konrad Schlör der komplette Verzicht auf Unkrautvernichtungsmittel sowie Insektizide und vor allem Dingen keine künstliche Bewässerung in den Ertragslagen. Durch die Einsaat verschiedener Gräser, Kräuter und sogenannter Leguminosen wie verschiedene Kleearten, Wicken und Lupinen wird das Wasserhaltevermögen des Bodens erhöht. Bei starker Sommertrockenheit wird der Boden in jeder zweiten Reihe gelockert, um somit den Wasserhaushalt besser zu regulieren. Die sorgsame Handlese bei allen Sorten sowie der Transport in kleinen, stapelbaren, nur zehn Kilogramm fassenden Kästen ist Konrad Schlörs höchstes Gebot.

2016

Eichelmann 2016 Beste Rotweinkollektion

Eichelmann 2016
Beste Rotweinkollektion

Deutschlands Weine 2016 – Gerhard Eichelmann

Reicholzheim liegt im badischen Teil des Taubertals, im badischen Weinbaubereich Tauberfranken. Hier sind Konrad und Monika Schlör zuhause, die 1984 die Genossenschaft verließen, ihr eigenes Weingut gründeten und seither ihre Weine selbst vermarkten. Ihre Weinberge liegen im Reicholzheimer First, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kloster Bronnbach, das von Zisterziensermönchen aus Burgund gegründet wurde. Die Lage First wurde erstmals 1476 urkundlich als „Fyerst“ erwähnt. Der Boden besteht aus Unterem Muschelkalk mit hohem Steinanteil und Wellenkalk, die westliche Spitze des Hangfußes steht auf Oberem Buntsandstein. Schwarzriesling und Spätburgunder nehmen zusammen über 40 % der Rebfläche ein, es folgen Weißburgunder, Müller-Thurgau, Riesling und Silvaner. Das Sortiment ist vierstufig gegliedert, an der Spitze der Kollektion stehen die Großen Gewächse, die seit dem Jahrgang 2014 (Weißburgunder) bzw. 2013 (Spätburgunder), den Gewannnamen Oberer First tragen. Die Weißweine werden kühl oder kalt vergoren, die Rotweine werden alle maischevergoren, ausgewählte Weine werden bis zu 18 Monate im Barrique ausgebaut, sie durchlaufen alle die malolaktische Gärung.

Vorjahre
Seit der ersten Ausgabe empfehlen wir die Weine von Konrad Schlör, mit einer starken Kollektion haben wir ihn schon in der ersten Ausgabe gelobt, in der Spitze hat er seither weiter zugelegt, zunächst mit Spätburgunder und Schwarzriesling, die regelmäßig zur badischen und deutschen Spitze gehören, zuletzt auch mit seinen Weißweinen. Nach Spätfrösten 2011 waren vor zwei Jahren nicht wie gewohnt die Roten Spitzenweine die Stars im Programm, denn diese konnte Konrad Schlör 2011 nicht erzeugen; dafür sprangen die Weißweine in die Bresche, allen voran die beiden Großen Gewächse, der Weißburgunder aus dem First und der Riesling aus dem Satzenberg, einen Weinberg, den Konrad Schlör nicht länger bewirtschaftet. Auch im vergangenen Jahr standen die beiden Großen Gewächse an der Spitze der weißen Kollektion, die 2013 beide aus dem First kamen. Bestechend klar und konsistent präsentierte sich einmal mehr der rote Teil der Kollektion mit wunderschön reintönigen Weinen, egal ob Spätburgunder oder Schwarzriesling. Die beiden R-Weine waren hervorragend, die Nase vorne hatte aber das Große Gewächs.

Neue Kollektion
„Eine starke Kollektion, im Aufwind!“, stellten wir im vergangenen Jahr fest. Das hat sich bestätigt. Die Rotweine Konrad Schlörs vom Jahrgang 2013 zählen zur deutschen Spitze, Spätburgunder ebenso wie Pinot Meunier, auch Schwarzriesling oder Müllerrebe genannt. Schon die Ortsweine spielen in der oberen Liga. Bereits der Spätburgunder Ortswein stellt beim Verkosten alle Sinnesorgane auf Empfang. Seine klare rote Frucht ist schön kühl und wunderbar klar, bei feiner Würze ist er zupackend und hat eine salzig-mineralische Länge. Sehr duftig, sehr fein, sehr elegant, sehr saftig ist der Spätburgunder „R“ aus Erster Lage vom Reicholzheimer First. Wunderbare Harmonie, tolle Konzentration und dennoch spielerische Leichtigkeit, salzige Länge. Für das Große Gewächs aus dem Oberen First gilt das Gleiche, nur noch ein bisschen mehr von allem. Großartige Eleganz, da gibt es nichts, was das harmonische Miteinander stören könnte. Auch beim Schwarzriesling setzt man sich bereits beim Ortswein aufrecht hin. Saftig, klar, gutes Tannin- und Säuregerüst, feine Frucht. Die Eleganz des Schwarzriesling aus Erster Lage ist dynamisch-schwebend, wie die eines Ballett-Tänzers. Ganz feine Röstnoten, eher Leder als Schokolade, bleiben im Hintergrund, im Vordergrund ist viel saftige Frucht und feine Würze, die Tannine fließen, ein wunderbarer Wein. Bei den Weißweinen fällt der Müller-Thurgau auf. Ein toller Wein, sehr leicht, sehr duftig, fast wie ein Muskateller, fruchtig, stoffig und reintönig. Durchgegoren präsentieren sich die Ortsweine. Der Silvaner ist zupackend, fruchtig, erdig. Der Riesling hat Biss und Frucht, der Weißburgunder ist sehr puristisch, kräftig-muskulös. Der Riesling vom First ist eindringlich und würzig bei klarer heller Frucht, straff, ein Großes Gewächs vom Riesling hat Konrad Schlör 2014 nicht erzeugt, da sein Riesling nicht im Oberen First steht. Das Große Gewächs vom Weißburgunder ist schlank-elegant und vielschichtig, süffig und konzentriert. Ein Schmankerl hat Konrad Schlör auch noch, den Likörwein „P“. Der heißt wohl so, weil er tatsächlich wie ein Portwein schmeckt. Das Holz ist präsent, der Wein ist süß, aber nicht dick, er ist frisch und saftig, hat gebrannte Mandeln im Aromenspektrum, ist ganz klar und straff und hat schmeichelnde Tannine.

 

WeinGuide Deutschland 2016 – Gault Millau

Monika und Konrad Schlör führen dieses umweit des Zisterzienserklosters Bronnbach gelegene VDP-Weingut mit allergrösster Passion und viel Umsicht. Was dieser Familienbetrieb inzwischen auch mit herausragend klar strukturierten, fein-nervigen 2014er Weissweinen auf die Beine stellt, ist beeindruckend und beim meist unterschätzten Schwarzriesling das Beste, was aus dieser alten Kulturrebe in ganz Deutschland gekeltert wird, denn nirgendwo sonst wird dieser alten Rebsorte, in der Champagne als Pinot Meunier hochgeschätzt und teuer bezahlt, so viel Aufmerksamkeit und Liebe zuteil wie hier. So entstehen ganz eigenständige, burgundisch anmutende Weine mit grosser Ausdruckskraft und feiner Würze. Auch der verwandte Spätburgunder gehört zu den herausragenden Erzeugnissen dieser sympatischen Familie. In der bis auf 300 Höhenmeter hoch über dem Taaubertal gelegenen Spitzenlage First, bereits 1476 urkundlich als „Fyerst“ erwähnt, gedeihen hocharomatische, fein gewobene Weine, wie dies ganz besonders das aktuelle 2013er Grosse Gewächs vom Spätburgunder unter Beweis stellt.

 

2015

Deutschlands Weine 2015 – Gerhard Eichelmann

Der Silvaner ist präzise und zupackend, frisch und saftig. Der First-Weißburgunder beeindruckt mit enormem Druck, guter Präzision und Länge. An der Spitze der weißen Kollektion stehen die beiden Großen Gewächse, der Riesling ist kraftvoll bei guter Säurestruktur und Biss, der Weißburgunder besitzt reintönige Frucht und viel Substanz. Edelsüße Weine bereichern in diesem Jahr die Kollektion, eine zupackende Riesling Auslese und eine duftige, schmeichelnde Spätburgunder Beerenauslese. Bestechend klar und konsistent präsentiert sich einmal mehr der rote Teil der Kollektion mit wunderschön reintönigen Weinen, egal ob Spätburgunder oder Schwarzriesling. Der Schwarzriesling „R“ besitzt rauchige Noten, faszinierend reintönige Frucht, Eleganz und Länge. Der Spätburgunder „R“ steht ihm nicht nach, betört mit reintöniger Frucht, ist harmonisch, dabei zupackend. Noch etwas komplexer ist das Große Gewächs, das wunderschön elegant und nachhaltig ist. Starke Kollektion, im Aufwind!

 

WeinGuide Deutschland 2015 – Gault Millau

Konrad und Monika Schlör führen dieses unweit des Zisterzienserklosters Bronnbach gelegene VDP – Weingut mit allergrößter Passion und viel Umsicht. Nirgends sonst wird der alten Rebsorte Schwarzriesling ( Pinot Meunier ) so viel Aufmerksamkeit und Liebe zuteil wie hier. So entstehen ganz eigenständige, burgundisch anmutende Weine mit großer Ausdruckskraft und feiner Würze. Auch der verwandte Spätburgunder gehört zu den herausragenden Erzeugnissen dieser sympatischen Familie. In der bis auf 300 Höhenmeter hoch über dem Taubertal gelegenen Spitzenlage „First“, bereits 1476 urkundlich als „Fyerst“ erwähnt, gedeihen hocharomatische, fein gewobene Weine, wie dies ganz besonders das aktuelle 2012er „Große Gewächs“ vom Spätburgunder unter Beweis stellt. Auch der einfache Müller-Thurgau weiß hier zu gefallen.

 

2014

1. Platz „Vinum“ Rotweinpreis 2012 Spätburgunder Beerenauslese edelsüss

2014_BodenseeWein mit Müller-Thurgau

1. Platz BodenseeWein 2013er Müller-Thurgau

 

Weintipp No. 52 „Weingut Schlör – Bodenständig mit hervorragender Qualität“ – Natalie Lumpp

…  Probieren Sie den 2013 Kabinett trocken! Endlich wiedermal ein richtig bodenständiger, ehrlicher Wein von toller Qualität. Er bringt einen markanten Duft mit, an Veilchen und Lindenblüten erinnernd, zeigt sich auch fruchtig, und geschmacklich spüren Sie so richtig das Terroir. Ein wirklich bekömmlicher, unkomplizierter Wein! Ähnlich verhält es sich auch mit dem 2013er Müller-Thurgau Kabinett trocken – der im Übrigen gerade den 1. Platz beim Müller-Thurgau Weinwettbewerb gewonnen hat! Blumig und fruchtig frisch, wie an rote Johannisbeeren und Zitrusfrüchte erinnernd, trinkt er sich unkompliziert und mit 11,5 % steigt er auch nicht ganz so schnell in den Kopf. Damit die wunderbaren Landhausküchenrezepte auch richtig rund werden, brauchen Sie natürlich noch den passenden Rotwein. 2012er Cuvée M. leuchtet in kräftigem Kirschrot und hat schon so einen angenehmen Duft, Irgendwie dunkel, süßlich und verführerisch… Erinnert ein bissl‘ an Haselnusswaffeln, schwarzen Pfeffer und Süßkirschen. Er schmeckt auch genauso und trinkt sich regelrecht saftig. … [mehr…]

2013

2013_Feinschmecker

Der Feinschmecker – Das internationale Gourmet-Journal

 

2012

Artvinum Award Pinot Noir 2008

Artvinum Award 2008 Pinot Noir

 

2007

2007_Vinum Rotweinpreis mit Spätburgunder

2. Platz „Vinum“ Rotweinpreis 2005 Spätburgunder

 

2005

Vinum Rotweinpreis mit Schwarzriesling

1. Platz „Vinum“ Rotweinpreis 2003 Schwarzriesling

3. Platz „Pinot Noir Cup“

Landessieger von WeinGourmet mit  2003er Spätburgunder Spätlese

 

1999

Vinum Rotweinpreis mit Spätburgunder

2. Platz „Vinum“ Rotweinpreis 1997 Spätburgunder