Auszeichnungen & Presse

2018

Gault&Millau – Weinguide Deutschland  (4 Trauben)

…Konrad Schlör ist ein Mann der leisen Töne, den großen Auftritt meidet er voller Überzeugung. Doch das muss er sich gefallen lassen: er ist unbestritten „Mr. Schwarzriesling“. Er und seine Frau Monika waren es quasi im Alleingang, die das Aschenputtel zur strahlenden Schönheit machten. Das ging nicht über Nacht. 1984 traten die Schlörs aus der örtlichen Genossenschaft aus, die ausgerechnet sein Großvater mitbegründet hatte. Das Ziel: die Weine aus dem Reicholzheimer First selbst abzufüllen und zu vermarkten und – als fast logische Folge – mit dem Schwarzriesling neue Maßstäbe zu setzen.

Der Schwarzriesling ist im Burgund seit über 400 Jahren unter dem Namen Pinot Meunier bekannt. Er ist – anders als der Name vermuten lässt –  nicht mit weißem Riesling verwandt, ähnelt ihm aber in Form und Wuchs. „Müllerrebe“ wird er mancherorts auch genannt, wegen der weißen Haare auf der Blattunterseite, die wie bemehlt wirken können. Lange wurde er für eine Mutation des Spätburgunders (Pinot Noir) gehalten, was sich nicht bestätigte. Vielmehr wird heute angenommen, dass der Schwarzriesling ein Urvater der Burgunderfamilie ist. Er ist Bestandteil vieler Champagner und macht in der Champagne rund 30 Prozent der Rebfläche aus.

Das Image der Sorte hatte in Deutschland jahrzehntelang böse gelitten: Zu hohe Erträge hatten dünne Weine zur Folge, die übliche Maischeerhitzung sorgte für eine süßlich-marmeladige Note im Wein.  „Ich wollte beweisen, dass der Schwarzriesling mit den besten Rotweinen ebenbürtig sein kann“, erklärt Konrad Schlör. Und es gelingt ihm immer wieder. Sein Schwarzriesling ist das Beste, was aus dieser alten Sorte in Deutschland gekeltert wird. Nirgendwo sonst wird ihm so viel Achtsamkeit und Liebe zuteil wie hier.

Hier, am unteren Ende der Tauber, in Nordbaden, von Spöttern auch Badisch-Sibirien genannt, brauchen die Trauben erheblich länger bis zur Reife, als etwa am Kaiserstuhl, mitunter ganze zwei Wochen. „Aber gerade das gibt ihnen ihre aromatische Tiefe“, erklärt Konrad Schlör, der einzige Winzer am Ort, der seine Trauben nicht bei der Genossenschaft abliefert.

Der Reicholzheimer First wurde 1476 erstmals als „Fyerst“ urkundlich erwähnt. Die südlich exponierte Einzellage First umfasst 19 Hektar und steigt sanft auf eine Höhe von 300 m an. Der Untergrund besteht aus Kalkgestein. Die westliche Spitze des Hangfußes steht auf Buntsandstein. Hier oben, auf bis zu 300 Metern Seehöhe, geraten auch Schlörs Weißweine fein und ausdrucksstark. Dennoch verzichtet er darauf, seinen Riesling aus dem Oberen First mit dem Zusatz Große Lage zu versehen, was er nach den Statuten des VDP dürfte, in den er 2010 aufgenommen wurde. Es würde seinem Qualitätsanspruch zuwiderlaufen, da die Rebsorte in der Lage seiner Überzeugung nach nicht die hohe Klasse zeigt wie die Burgundersorten. Auch das ist ein Beleg für die Demut dieses Winzers, der sich den Gegebenheiten der Natur nicht unterwirft, aber mit ihnen Hand in Hand geht. „Bei der Bewirtschaftung der Rebfläche ist es für uns Winzer wichtig, diese im Einklang mit der Natur vorzunehmen, um einen nachhaltigen Anbau mit minimalen Eingriffen in das Ökosystem sicherzustellen. Als Resultat daraus können wir fast vollständig auf die Nutzung von chemischen Stoffen verzichten“, erklärt Schlör, der zwar Mr. Schwarzriesling ist, aber auch mit seinen feinen Spätburgundern ganz weit vorn in Deutschland mitspielt. Aber das würde er nie hinausposaunen.

 

Eichelmann – Deutschlands Weine 2018 (4 Sterne)

…2016 zeichneten wir Ihn für die beste Rotweinkollektion des Jahres in Deutschland aus. Konrad Schlörs Rotweine sind über die Jahre hinweg zunehmend feiner geworden, sie setzen ganz auf Eleganz, Finesse und Frische; die Weißweine können in der Spitze da noch nicht ganz gleichziehen, die Basis und das hohe Einstiegsniveau überzeuget aber wie bei den Roten.

Kollektion:

Das gilt selbstverständlich auch wieder in diesem Jahr. Der Müller-Thurgau ist wie immer eine sichere Bank, ist würzig und frisch, reintönig und zupackend. Der Reicholzheimer Weißburgunder ist fruchtbetont, wunderschön reintönig und strukturiert. Der Erste Lage-Weißburgunder ist nochmals fülliger und kraftvoller, frisch und zupackend, wunderschön reintönig und druckvoll. Das Große Gewächs dann besitzt nochmals deutlich mehr Substanz und Konzentration, zeigt reife Frucht, dezenten Toast, besitzt gute Struktur und Substanz, ist kompakt, jugendlich. Vom Riesling konnten wir den Erste Lage-Wein aus dem First verkosten, der würzig und klar ist, frisch und zupackend, sowie einen Eiswein, litschiduftig, konzentriert und süß, reintönig und dominant. Auch der rote Einstiegswein, die Cuvée M, ist nun schon seit vielen Jahren eine sichere Bank, er zeigt reife Frucht, dunkle Früchte, ist klar, kraftvoll, geradlinig, besitzt gute Struktur und Frucht. Der Reicholzheimer Schwarzriesling ist wunderschön fruchtbetont und reintönig, frisch, klar und zupackend, der Spätburgunder zeigt gute Konzentration, etwas Kirschen ist klar, strukturiert und fruchtbetont. So richtig spannend wird es dann mit der R-Klasse. Der Schwarzriesling ist faszinierend reintönig und frisch, zeigt etwas Kirschen, dezent rauchige Noten, ist lebhaft im Mund, komplex, wunderschön reintönig und lang. Der Spätburgunder steht ihm nicht nach, zeigt herrlich viel Frucht, feine Frische, rauchige Noten, ist wunderschön saftig im Mund. Besitzt viel reife süße Frucht. Die zeichnet auch das Große Gewächs aus, das intensive Frucht zeigt, herrlich eindringlich und reintönig im Bouquet ist, klar und präzise im Mund, zupackend, faszinierend reintönig. Bärenstarke Kollektion!

 

Vinum Weinguide Deutschland 2018 (3,5 Sterne)

…Die kühlen Lagen des Taubertals prägen den Stil der Weine von Konrad und Monika Schlör. Die eher karge, kühle Art dieser Weine muss man mögen. Die Schlörs führen dieses unweit des sorgsam renovierten und imposanten Klosters Bronnbach gelegene VDP-Weingut mit großer Passion. Mit viel Umsicht entstehen hier ganz eigenständige, charaktervoll anspruchsvolle Weine mit großer Ausdruckskraft und feiner Würze. Der Schwarzriesling sowie der verwandte Spätburgunder gehören zu den herausragenden Erzeugnissen dieser sympathischen Familie. In der bis auf 300 Höhenmeter hoch über dem Taubertal gelegenen Spitzenlage First, bereits 1476 urkundlich als Fyerst erwähnt, gedeihen die hocharomatischen, fein gewobenen Burgunder. Bei den kleineren Weinen würden wir uns manchmal etwas mehr Reife wünschen. Je höher man klettert, desto mehr kommen Fülle und Vielschichtigkeit hinzu, um bei immer noch kühl wirkenden, aber komplexen Spitzenweinen zu enden. Der denkbar beste Botschafterdieser historischen Lage ist das alles überragende, konzentrierte Spätburgunder Große Gewächs aus dem Fyerst. „Ökologisch arbeiten, ohne Ökobetrieb zu sein“, heißt für Konrad Schlör der komplette Verzicht auf Unkrautvernichtungsmittel sowie Insektizide und vor allen Dingen keine künstliche Bewässerung in den Ertragslagen. Durch die Einsaat verschiedener Gräser, Kräuter und sogenannter Leguminosen wie verschiedene Kleearten, Wicken und Lupinen wird das Wasserhaltevermögen des Bodens erhöht. Bei starker Sommertrockenheit wird der Boden in jeder zweiten Reihe gelockert, um somit den Wasserhaushalt besser zu regulieren. Die sorgsame Handlese bei allen Sorten sowie der Transport in kleinen, stapelbaren, nur zehn Kilogramm fassenden Kisten ist Konrad Schlörs höchstes Gebot.

2017

Deutschlands Weine 2017 – Gerhard Eichelmann

Weißweine:
Der weiße Teil der Kollektion ist stimmig und stark, steht aber wie schon in den vergangenen Jahren ein wenig im Schatten der erneut bärenstarken Rotweine von Konrad Schlör. Wunderbar leicht und duftig ist wieder der Müller-Thurgau mit heller, feiner Frucht, Aprikose und Mandeln. Eindringlich, klar und gradlinig ist der Reicholzheimer Riesling.
Weißburgunder entwickelt sich immer mehr zur weißen Spezialität von Konrad Schlör, gleich drei Weine hat er dieses Jahr präsentiert. Der Weißburgunder Ortswein ist frisch und klar, kräftig, straff und gradlinig, der Weißburgunder aus erster Lage ist etwas konzentrierter. Das Große Gewächs vom Weißburgunder hat klare reife Frucht, Steinobst, zeigt spielerisch Schmelz, ist fokussiert.

Rotweine:
Mit den Rotweinen von 2014 zeigt Konrad Schlör eindrücklich, warum er zur deutschen Rotwein-Elite zählt – und im vergangenen Jahr für die beste Rotweinkollektion ausgezeichnet wurde. Da ist die saftig-fleischige, mit gutem Tanningerüst ausgestattete Cuvée als Einstieg in die Rotwein-Welt des badischen Nordlichts.
Schon der Spätburgunder Ortswein ist sehr elegant, was ein Ortswein nicht unbedingt sein müsste. Aber Konrad Schlör versucht nicht nur, das Beste aus seinen Rebstöcken zu holen, er schafft es auch. Der Wein zeigt sehr feine Frucht, ist saftig und süffig, besitzt ein gut gebautes Tanningerüst. Der Spätburgunder „R“ aus der Ersten Lage im Reicholzheimer First zeigt feine Würze im Bouquet und dunkle, kühle Frucht, zeigt auch im Mund viel Würze, einnehmende Tannine, eine gute Säurestruktur, ist noch ganz am Anfang seiner Karriere. Das Große Gewächs vom Spätburgunder aus dem Oberen First ist einer der deutschen Top-Weine des Jahrgangs. Ein Wein von großer Eleganz und vielschichtiger Saftigkeit. Nicht schwer, nicht breit, schwebend, transparent.
Schwarzriesling Ortswein hat frische dunkle Frucht, feinen Saft und ein elegantes Tanninkleid. Schwarzriesling „R“ aus der Ersten Lage im Reicholzheimer First hat dunkle, kühle Frucht, viel Saft, die Tannine sind noch jung und etwas trocken, aber sie zeigen im Ansatz schon ihre künftige Eleganz. Es ist nicht neu, dass Konrad Schlör regelmäßig die besten Schwarzrieslinge in Deutschland produziert. An einen Wein, der so gut gelang wie der 2013er namens „Fyerst 1476“, können wir uns aber nicht erinnern. In der Nase sehr viel dunkle Frucht, große Spannung, es sind noch feine Röstaromen, etwas Kakao und Kaffee, wahrnehmbar, aber der Wein wird jetzt schon dominiert von einem saftigen Kern, der es in sich hat. Sehr elegante, feinporige Tannine geben Struktur, zusammen mit der vielschichtigen Frucht verspricht dieser Wein großes Potenzial. Ein herausragender Pinot Meunier.

WeinGuide Deutschland 2017 – Gault Millau

Konrad und Monika Schlör führen dieses unweit des sorgsam renovierten und überraschend imposanten Klosters Bronnbach gelegene VDP-Weingut mit allergrößter Passion. Mit viel Umsicht entstehen hier ganz eigenständige, in der Tradition der Zisterziensermönche burgundisch anmutende Weine mit großer Ausdruckskraft und feiner Würze. Der für diese Rotweinkreationen verwendete Schwarzriesling sowie der verwandte Spätburgunder gehören zu den herausragenden Erzeugnissen dieser sympathischen Familie. In der bis auf 300 Höhenmeter hoch über dem Taubertal gelegenen Spitzenlage First, bereits 1476 urkundlich als „Fyerst“ erwähnt, gedeihen diese hocharomatischen, fein gewobenen Weine. Der denkbar beste Botschafterdieser historischen Lage ist der alles überragende, konzentrierte und dennoch seidige feingewobene 2013er Schwarzriesling Fyerst, der ganz aktuell seine Premiere feiert. „Ökologisch arbeiten, ohne ein Ökobetrieb zu sein zu wollen“, heißt für Konrad Schlör der komplette Verzicht auf Unkrautvernichtungsmittel sowie Insektizide und vor allem Dingen keine künstliche Bewässerung in den Ertragslagen. Durch die Einsaat verschiedener Gräser, Kräuter und sogenannter Leguminosen wie verschiedene Kleearten, Wicken und Lupinen wird das Wasserhaltevermögen des Bodens erhöht. Bei starker Sommertrockenheit wird der Boden in jeder zweiten Reihe gelockert, um somit den Wasserhaushalt besser zu regulieren. Die sorgsame Handlese bei allen Sorten sowie der Transport in kleinen, stapelbaren, nur zehn Kilogramm fassenden Kästen ist Konrad Schlörs höchstes Gebot.

2016

Eichelmann 2016 Beste Rotweinkollektion

Eichelmann 2016
Beste Rotweinkollektion

Deutschlands Weine 2016 – Gerhard Eichelmann

Reicholzheim liegt im badischen Teil des Taubertals, im badischen Weinbaubereich Tauberfranken. Hier sind Konrad und Monika Schlör zuhause, die 1984 die Genossenschaft verließen, ihr eigenes Weingut gründeten und seither ihre Weine selbst vermarkten. Ihre Weinberge liegen im Reicholzheimer First, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kloster Bronnbach, das von Zisterziensermönchen aus Burgund gegründet wurde. Die Lage First wurde erstmals 1476 urkundlich als „Fyerst“ erwähnt. Der Boden besteht aus Unterem Muschelkalk mit hohem Steinanteil und Wellenkalk, die westliche Spitze des Hangfußes steht auf Oberem Buntsandstein. Schwarzriesling und Spätburgunder nehmen zusammen über 40 % der Rebfläche ein, es folgen Weißburgunder, Müller-Thurgau, Riesling und Silvaner. Das Sortiment ist vierstufig gegliedert, an der Spitze der Kollektion stehen die Großen Gewächse, die seit dem Jahrgang 2014 (Weißburgunder) bzw. 2013 (Spätburgunder), den Gewannnamen Oberer First tragen. Die Weißweine werden kühl oder kalt vergoren, die Rotweine werden alle maischevergoren, ausgewählte Weine werden bis zu 18 Monate im Barrique ausgebaut, sie durchlaufen alle die malolaktische Gärung.

Vorjahre
Seit der ersten Ausgabe empfehlen wir die Weine von Konrad Schlör, mit einer starken Kollektion haben wir ihn schon in der ersten Ausgabe gelobt, in der Spitze hat er seither weiter zugelegt, zunächst mit Spätburgunder und Schwarzriesling, die regelmäßig zur badischen und deutschen Spitze gehören, zuletzt auch mit seinen Weißweinen. Nach Spätfrösten 2011 waren vor zwei Jahren nicht wie gewohnt die Roten Spitzenweine die Stars im Programm, denn diese konnte Konrad Schlör 2011 nicht erzeugen; dafür sprangen die Weißweine in die Bresche, allen voran die beiden Großen Gewächse, der Weißburgunder aus dem First und der Riesling aus dem Satzenberg, einen Weinberg, den Konrad Schlör nicht länger bewirtschaftet. Auch im vergangenen Jahr standen die beiden Großen Gewächse an der Spitze der weißen Kollektion, die 2013 beide aus dem First kamen. Bestechend klar und konsistent präsentierte sich einmal mehr der rote Teil der Kollektion mit wunderschön reintönigen Weinen, egal ob Spätburgunder oder Schwarzriesling. Die beiden R-Weine waren hervorragend, die Nase vorne hatte aber das Große Gewächs.

Neue Kollektion
„Eine starke Kollektion, im Aufwind!“, stellten wir im vergangenen Jahr fest. Das hat sich bestätigt. Die Rotweine Konrad Schlörs vom Jahrgang 2013 zählen zur deutschen Spitze, Spätburgunder ebenso wie Pinot Meunier, auch Schwarzriesling oder Müllerrebe genannt. Schon die Ortsweine spielen in der oberen Liga. Bereits der Spätburgunder Ortswein stellt beim Verkosten alle Sinnesorgane auf Empfang. Seine klare rote Frucht ist schön kühl und wunderbar klar, bei feiner Würze ist er zupackend und hat eine salzig-mineralische Länge. Sehr duftig, sehr fein, sehr elegant, sehr saftig ist der Spätburgunder „R“ aus Erster Lage vom Reicholzheimer First. Wunderbare Harmonie, tolle Konzentration und dennoch spielerische Leichtigkeit, salzige Länge. Für das Große Gewächs aus dem Oberen First gilt das Gleiche, nur noch ein bisschen mehr von allem. Großartige Eleganz, da gibt es nichts, was das harmonische Miteinander stören könnte. Auch beim Schwarzriesling setzt man sich bereits beim Ortswein aufrecht hin. Saftig, klar, gutes Tannin- und Säuregerüst, feine Frucht. Die Eleganz des Schwarzriesling aus Erster Lage ist dynamisch-schwebend, wie die eines Ballett-Tänzers. Ganz feine Röstnoten, eher Leder als Schokolade, bleiben im Hintergrund, im Vordergrund ist viel saftige Frucht und feine Würze, die Tannine fließen, ein wunderbarer Wein. Bei den Weißweinen fällt der Müller-Thurgau auf. Ein toller Wein, sehr leicht, sehr duftig, fast wie ein Muskateller, fruchtig, stoffig und reintönig. Durchgegoren präsentieren sich die Ortsweine. Der Silvaner ist zupackend, fruchtig, erdig. Der Riesling hat Biss und Frucht, der Weißburgunder ist sehr puristisch, kräftig-muskulös. Der Riesling vom First ist eindringlich und würzig bei klarer heller Frucht, straff, ein Großes Gewächs vom Riesling hat Konrad Schlör 2014 nicht erzeugt, da sein Riesling nicht im Oberen First steht. Das Große Gewächs vom Weißburgunder ist schlank-elegant und vielschichtig, süffig und konzentriert. Ein Schmankerl hat Konrad Schlör auch noch, den Likörwein „P“. Der heißt wohl so, weil er tatsächlich wie ein Portwein schmeckt. Das Holz ist präsent, der Wein ist süß, aber nicht dick, er ist frisch und saftig, hat gebrannte Mandeln im Aromenspektrum, ist ganz klar und straff und hat schmeichelnde Tannine.

 

WeinGuide Deutschland 2016 – Gault Millau

Monika und Konrad Schlör führen dieses umweit des Zisterzienserklosters Bronnbach gelegene VDP-Weingut mit allergrösster Passion und viel Umsicht. Was dieser Familienbetrieb inzwischen auch mit herausragend klar strukturierten, fein-nervigen 2014er Weissweinen auf die Beine stellt, ist beeindruckend und beim meist unterschätzten Schwarzriesling das Beste, was aus dieser alten Kulturrebe in ganz Deutschland gekeltert wird, denn nirgendwo sonst wird dieser alten Rebsorte, in der Champagne als Pinot Meunier hochgeschätzt und teuer bezahlt, so viel Aufmerksamkeit und Liebe zuteil wie hier. So entstehen ganz eigenständige, burgundisch anmutende Weine mit grosser Ausdruckskraft und feiner Würze. Auch der verwandte Spätburgunder gehört zu den herausragenden Erzeugnissen dieser sympatischen Familie. In der bis auf 300 Höhenmeter hoch über dem Taaubertal gelegenen Spitzenlage First, bereits 1476 urkundlich als „Fyerst“ erwähnt, gedeihen hocharomatische, fein gewobene Weine, wie dies ganz besonders das aktuelle 2013er Grosse Gewächs vom Spätburgunder unter Beweis stellt.

 

2015

Deutschlands Weine 2015 – Gerhard Eichelmann

Der Silvaner ist präzise und zupackend, frisch und saftig. Der First-Weißburgunder beeindruckt mit enormem Druck, guter Präzision und Länge. An der Spitze der weißen Kollektion stehen die beiden Großen Gewächse, der Riesling ist kraftvoll bei guter Säurestruktur und Biss, der Weißburgunder besitzt reintönige Frucht und viel Substanz. Edelsüße Weine bereichern in diesem Jahr die Kollektion, eine zupackende Riesling Auslese und eine duftige, schmeichelnde Spätburgunder Beerenauslese. Bestechend klar und konsistent präsentiert sich einmal mehr der rote Teil der Kollektion mit wunderschön reintönigen Weinen, egal ob Spätburgunder oder Schwarzriesling. Der Schwarzriesling „R“ besitzt rauchige Noten, faszinierend reintönige Frucht, Eleganz und Länge. Der Spätburgunder „R“ steht ihm nicht nach, betört mit reintöniger Frucht, ist harmonisch, dabei zupackend. Noch etwas komplexer ist das Große Gewächs, das wunderschön elegant und nachhaltig ist. Starke Kollektion, im Aufwind!

 

WeinGuide Deutschland 2015 – Gault Millau

Konrad und Monika Schlör führen dieses unweit des Zisterzienserklosters Bronnbach gelegene VDP – Weingut mit allergrößter Passion und viel Umsicht. Nirgends sonst wird der alten Rebsorte Schwarzriesling ( Pinot Meunier ) so viel Aufmerksamkeit und Liebe zuteil wie hier. So entstehen ganz eigenständige, burgundisch anmutende Weine mit großer Ausdruckskraft und feiner Würze. Auch der verwandte Spätburgunder gehört zu den herausragenden Erzeugnissen dieser sympatischen Familie. In der bis auf 300 Höhenmeter hoch über dem Taubertal gelegenen Spitzenlage „First“, bereits 1476 urkundlich als „Fyerst“ erwähnt, gedeihen hocharomatische, fein gewobene Weine, wie dies ganz besonders das aktuelle 2012er „Große Gewächs“ vom Spätburgunder unter Beweis stellt. Auch der einfache Müller-Thurgau weiß hier zu gefallen.

 

2014

1. Platz „Vinum“ Rotweinpreis 2012 Spätburgunder Beerenauslese edelsüss

2014_BodenseeWein mit Müller-Thurgau

1. Platz BodenseeWein 2013er Müller-Thurgau

 

Weintipp No. 52 „Weingut Schlör – Bodenständig mit hervorragender Qualität“ – Natalie Lumpp

…  Probieren Sie den 2013 Kabinett trocken! Endlich wiedermal ein richtig bodenständiger, ehrlicher Wein von toller Qualität. Er bringt einen markanten Duft mit, an Veilchen und Lindenblüten erinnernd, zeigt sich auch fruchtig, und geschmacklich spüren Sie so richtig das Terroir. Ein wirklich bekömmlicher, unkomplizierter Wein! Ähnlich verhält es sich auch mit dem 2013er Müller-Thurgau Kabinett trocken – der im Übrigen gerade den 1. Platz beim Müller-Thurgau Weinwettbewerb gewonnen hat! Blumig und fruchtig frisch, wie an rote Johannisbeeren und Zitrusfrüchte erinnernd, trinkt er sich unkompliziert und mit 11,5 % steigt er auch nicht ganz so schnell in den Kopf. Damit die wunderbaren Landhausküchenrezepte auch richtig rund werden, brauchen Sie natürlich noch den passenden Rotwein. 2012er Cuvée M. leuchtet in kräftigem Kirschrot und hat schon so einen angenehmen Duft, Irgendwie dunkel, süßlich und verführerisch… Erinnert ein bissl‘ an Haselnusswaffeln, schwarzen Pfeffer und Süßkirschen. Er schmeckt auch genauso und trinkt sich regelrecht saftig. … [mehr…]

2013

2013_Feinschmecker

Der Feinschmecker – Das internationale Gourmet-Journal

 

2012

Artvinum Award Pinot Noir 2008

Artvinum Award 2008 Pinot Noir

 

2007

2007_Vinum Rotweinpreis mit Spätburgunder

2. Platz „Vinum“ Rotweinpreis 2005 Spätburgunder

 

2005

Vinum Rotweinpreis mit Schwarzriesling

1. Platz „Vinum“ Rotweinpreis 2003 Schwarzriesling

3. Platz „Pinot Noir Cup“

Landessieger von WeinGourmet mit  2003er Spätburgunder Spätlese

 

1999

Vinum Rotweinpreis mit Spätburgunder

2. Platz „Vinum“ Rotweinpreis 1997 Spätburgunder

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